Die 13 meist verbreiteten SEO Mythen!

SEO – im digitalen Universum geht von diesen drei Buchstaben ein besondere Wirkung aus. Lassen Sie uns aufhören, die Suchmaschinenoptimierung wie den heiligen Gral zu behandeln. In diesem Beitrag räumen wir ein für alle Mal auf mit den häufigsten Mythen und Märchen auf.

Die eigentliche Herausforderung geht von der laufenden Veränderung aus. So ist die Suchmaschinenoptimierung einem stetigen Wandel ausgesetzt, was es nicht gerade einfach macht, die Maßnahmen zu steuern oder den Durchblick zu behalten. Was bleibt ist das gefährliche Halbwissen, das hartnäckig durch das World Wide Web geistert.

Das sind die 13 Mythen im Bereich Suchmaschinen Optimierung

Mit einer hohen Keyword-Dichte schaffe ich es ganz nach oben.

Die Keyword-Dichte gehört zu den Reliquien, die sich seit Jahren hartnäckig halten und für viele immer noch ein wichtiger Rankingfaktor sind. Dabei  kann ich Ihnen an dieser Stelle schon sagen, dass die KW-Dichte vollkommen überschätzt wird. Heutzutage achtet kein professioneller Texter mehr auf eine bestimmte Dichte, mit der die Keywords, sprich die Suchwörter, im Text auftauchen. Schon mit dem Panda-Update 2012 stellte Google ein für alle Mal klar, dass es in erster Linie um hochwertige Texte mit Mehrwert geht und nicht um eine gewisse Anzahl an Keywords.

Der Suchmaschinengigant scheint es erkannt zu haben, dass eine hohe Dichte der Suchwörter nicht gleichbedeutend mit einer entsprechend hohen Qualität ist. So gelten zu viele Keywords auf engstem Raum mittlerweile als negativer Rankingfaktor. In diesem Zusammenhang ist vom Keyword-Stuffing die Rede, das sie unbedingt vermeiden sollten. Auch der Grundsatz, am Anfang des Textes die Keyword-Dichte möglichst hoch zu halten, ist längst überholt.

Sinnvoller wäre ein Text, der sich aus dem semantischen Wortfeld der Keywords bedient. Gestalten Sie zum Beispiel eine Webseite für ein Restaurant, sollten Sie die wichtigsten Worte aus diesem Wortbereich oder der Wortfamilie mit verwenden, wozu zum Beispiel Menü, Karte, vorbestellen, Essen oder vegetarisch gehören. Die Keyword-Recherche geht also weit darüber hinaus, möglichst häufig im Text den Suchbegriff Restaurant zu verwenden. Einen Schritt weiter geht es mit der WDF*IDF Analyse, die nicht nur Ihren Text, sondern die Texte der Konkurrenz analysiert und vergleicht. Sie sollten also immer im Vergleich zu anderen denken und versuchen, einen einzigartigen und besseren Text zu schreiben.

Lange Texte liest niemand.

Die empfohlenen Vorgaben der Textlänge haben sich ebenso verändert und weichen von den einstigen 600-800 Wörtern deutlich ab. Doch stehen auch diese Empfehlungen in Verbindung zum Mehrwert. Es nützt nichts, einen Text unnötig aufzublasen und mit leeren Sätzen zu füllen. Empfehlenswerter wäre es, alle Teilaspekte eines Themenbereichs abzudecken und somit eine umfassende Information für jeden Leser zu gewährleisten.

Zugleich gilt es, einen langen Text zu strukturieren und lesbarer für den Nutzer zu machen. Für die Webseite stehen Ihnen eine ganze Reihe unterschiedlicher Strukturierungsmaßnahmen zur Verfügung, wie Zwischenüberschriften, Bulletpoints oder Absätze. Eben genau diese Strukturierung wirkt sich positiv auf das Ranking aus. Zugleich benötigt Google eine Mindestanzahl an Wörtern, um überhaupt den Wert einer Seite zu analysieren. So sollten Sie auf einer Startseite und auf einer Unterseite mindestens 250 Wörter hinterlassen und Produktseiten mit einzigartigen Texten und ungefähr 100 Wörtern verfassen.

Meta-Keywords verbessern mein Ranking.

In den vergangenen Jahren gehörten die Meta-Keywords zu den entscheidenden Rankingfaktoren, die Ihre Webseite verbessern. Doch hat auch hier die Suchmaschine erkannt, dass die Betreiber oftmals die starken Suchbegriffe eintragen, obwohl der Inhalt der Seite sich auf ganz andere Inhalte bezieht. Ein Grund mehr, den Bereich der Meta-Keywords außen vor zu lassen. Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn auch einige Tools und SEOs auf den Mythos der Meta-Keywords pochen.

Externe Links auf meiner Seite verschlechtern mein Ranking.

Im Grunde genommen geht von externen Links ein Mehrwert für den Nutzer aus, denn er kann mit einem Klick auf diesen Link zu weiteren Informationen gelangen. Der Mythos der Schwächung des Rankings ist unbegründet. Da die Suchmaschinen relativ gut erkennen, welche Seiten zu welchen Themen verlinken, können sich externe Links sogar positiv auf das Ranking auswirken. Das gilt also nicht nur für die verlinkte, sondern auch die linkgebende Seite.

Gastartikel sind kontraproduktiv.

Viele der Maßnahmen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung sind auf ein gesundes Linkbuilding ausgelegt. Es sind aber nicht die Gastartikel, die sich negativ auf die Seitenstärke auswirken, sondern die minderwertigen Artikel. Publizieren Sie zum Beispiel für Ihr Restaurant einen Artikel über die gesunde Ernährung oder einen Ausblick auf saisonal angesagte Gerichte auf einem Lifestyle-Blog ist keine 100-prozentige thematische Übereinstimmung gegeben. Jedoch kann Ihr Artikel einen Mehrwert für die Leser darstellen. Sie sollten Ihr Hauptaugenmerk auf hohe Qualität und nicht auf eine möglichst hohe Anzahl unzähliger Gastartikel legen.

Meta-Tags sind vollkommen nutzlos.

Weder eine  Überhöhung der Meta-Keywords noch ein Herunterspielen der Meta-Tags bringt Sie einen entscheidenden Schritt weiter. In den guten alten Jahren sah die Suchmaschinenoptimierung noch einfacher aus: Da reicht es, die Meta-Tags einfach mit den Keywords zu befüllen, für die Sie später ranken wollten. Das klappt heute nur noch zu einem gewissen Teil. Auch wenn die Suchmaschinen die Meta-Tags nicht mehr für voll nehmen, sind sie für die Snippets von Bedeutung. Gemeint sind die Überschrift und die Kurzbeschreibung der Seiteninhalte auf der Google Ergebnisliste. Wer sich mit den Meta-Tag Title und der Meta-Tag Description mehr Mühe gibt, sorgt für einen positiven Eindruck und mehr Klicks auf die eigene Website.

Mit einem CMS brauche ich kein SEO mehr.

CMS –  dahinter stehen die Content Management Systeme. Wenn Sie es auch bisher gehofft haben, erstellen diese keine suchmaschinenoptimierten Websites ohne Ihr Zutun. Sie sind lediglich für die Suchmaschinen besser lesbar. Sie sollten über die passenden SEO Plugins die notwendigen Einstellungen vornehmen. Eine der größten Fehler ist das Herunterladen unzähliger Anwendungen bzw. Plugins. Das kann sich negativ auf die Ladezeit auswirken, die mittlerweile ein wichtiger Rankingfaktor für die Suchmaschinen geworden ist.

Je mehr Backlinks, desto besser.

Wenn viele Backlinks auf meine Webseite verweisen, muss dies doch in einem hohen Ranking zum Ausdruck kommen. Leider ist die Rechnung nicht so einfach. Bis heute hält sich dieser Mythos hartnäckig und spielt Dienstleistern in die Hände, die mit Backlinks handeln wie mit Brot und Brötchen. Doch sollten Sie bedenken, eben genau diese Dienstleister verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von Links, die sie als Wundermittel anpreisen. Das mag vielleicht in den Urzeiten des Internets funktioniert haben. Heute ist das schon lange keine gute Strategie mehr. Auch wenn die Links auf die eigene Seite ein Signal für Vertrauen und Qualität sind, setzt dies aber eine relevante Verlinkung und eine ehrliche Verbindung aus. Übertreiben Sie es mit dem Kauf von Backlinks, landen sie in der Spamhölle der Suchmaschinen, aus der Sie auch so schnell nicht wieder herauskommen.

Likes verbessern mein Ranking.

Online Marketing und eine Suchmaschinenoptimierung ohne soziale Medien sind heute undenkbar. Es reicht also nicht, eine Webseite zu erstellen. Sie müssen auch auf Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter und Co. präsent sein. In diesem Zusammenhang  geht ein hartnäckiger Mythos durch die Szene der SEOs, nach dem Likes als so genannte Social Signals die Position der Webseite verbessern sollen. Dabei hat Google zum Beispiel gar keinen Zugriff auf viele Facebook-Daten, kann sich auf die Qualität dieser Signale nicht verlassen und hat selbst immer wieder dementiert, dass Shares und Likes in Ihre Bewertung einfließen. Dieser Aberglaube geht auf eine Wechselwirkung mit den sozialen Medien zurück, die auf die eigene Popularität zurückweisen. Unzweifelhaft hat Ihr Erfolg und Ihre Bekanntheit suchmaschinenrelevante Wirkung und nicht die Anzahl der Likes, die Sie für Ihre Beiträge oder die Seite bekommen.

SEO ist tot.

Ein Mythos, der wohl niemals aussterben wird, ist das Herunterreden der Suchmaschinenoptimierung. SEO hat heute überhaupt keine Relevanz mehr? SEO wird es so lang geben, so lang es auch Suchmaschinen im Internet gibt. So ist Google heute immer noch die beliebteste Startseite für alle Nutzer im Internet, obwohl sie seit Jahren spartanisch auf dasselbe Design setzt: Den Google Schriftzug und das Suchfeld.

Die Funktion ist kinderleicht. Der Nutzer gibt einen Begriff oder eine Wortgruppe, eine Frage ein und erhält organische Treffer sowie Werbeanzeigen, die auf seine Suchanfrage hin zutreffen. Wer also in der Liste dieser Suchtreffer möglichst weit oben erscheinen möchte, muss sich bemühen, die Anforderungen der Suchmaschine zu erfüllen. So lang dieses digitale Prinzip funktioniert, hat auch SEO seine Daseinsberechtigung.

Top Level Domains können Ihr Ranking verbessern.

Eine Top Level Domain hat im hierarchischen System der Domainnamen die höchste Position. Die meisten Nutzer kennen die Endungen .com, reagieren aber etwas irritiert, wenn sie auf einmal Endungen wie .guru oder .biz am Ende sehen. Das mag vielleicht daran liegen, dass 98 % aller Suchergebnisse in Verbindung mit einem .com Namen stehen. Die einzige Ausnahme bilden die geographischen Zugehörigkeiten, sodass hierzulande die Domains die Endung .de oder .eu tragen. Aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung sind die TLDs mit regionalem Bezug von Interesse. Das gilt auch für die länderspezifische Suche. Heute macht Google eigentlich keinen Unterschied zwischen den herkömmlichen TLDs und den neuen. Zudem sollen die Suchbegriffe innerhalb der Domains keinerlei Vor- oder Nachteile mehr haben. Das gilt auch für die MARKEN-TLDs.

Target Keywords im Ankertext haben keine Bedeutung mehr für die Suchmaschinenoptimierung.

An dieser Stelle fragen sich einige, was überhaupt ein Ankertext ist. Es handelt sich um den verlinkten Text, der mit einem Hyperlink belegt ist. Sobald Sie auf diese Frage klicken, gelangen Sie auf eine andere Unterseite. Seit dem letzten Update von Google ergab sich eine kleine Veränderung wenn es um die Linktexte geht. Demnach haben heute kontextbezogene Links immer noch eine höhere Bedeutung, als zum Beispiel der Link zum Profil des Autors in einem Gastpost. Abzuraten ist von einer exzessiven Verwendung der Suchbegriffe in den Ankertexten, denn das wird das Site-Ranking wohl schwächen. Auch besonders ausführliche Ankertexte gelten als riskant.

Google Werbeanzeigen verbessern die Platzierung in den organischen Suchergebnissen.

Dieser Mythos ist falsch. Es ist vollkommen egal, ob Sie bei Google eine Werbeanzeige kaufen. Auf die organischen Ergebnisse hat dies keinen Einfluss. Gewisse Vorzüge können sich aber aus der Kombination der Werbeanzeigen mit hohen organischen Rankings ergeben. So sollte sich die Markenbekanntheit einer Webseite oder eines Unternehmens steigern lassen, wenn die Seiten in den organischen Google Rankings ebenso prominent auftaucht wie in den Google Ads. Scheinbar funktioniert hier das Prinzip: Doppelt hält besser.

An dieser Stelle dürfte deutlich werden, dass die Suchmaschinenoptimierung keine Geheimwissenschaft ist. Sie ist aber eine immerwährende Aufgabe, an einer klaren Struktur, hochwertigen Texten und starken Verlinkungen zu arbeiten, die dauerhaft für ein gutes Ranking bei den bekannten Suchmaschinen sorgen. Viele der SEO-Maßnahmen können Sie selbst ohne Fachkenntnis durchführen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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