Die häufigsten Fehler beim Canonical-Tag und wie Sie diese vermeiden

Die Suchmaschinenoptimierung hat eine technische Seite, die Sie auf keinen Fall vernachlässigen sollten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Seite und die Inhalte für Google greifbar bleiben. Demnach sollte der Crawler die Seiten auch nicht finden, die Sie nicht im Index haben wollen. In diesem Beitrag widmen wir uns den häufigsten Fehlern, die beim Einsatz der Canonical-Tags passieren. Die Folgen dafür sind weitreichend für Ihre URL. Nehmen Sie sich ein paar Augenblicke Zeit und verbessern Sie Ihr Ranking in wenigen Klicks.

SO verwenden Sie Canonical Tags richtig

Die häufigsten Fehler beim Canonical-Tag

Wie arbeiten die Crawler?

Ein Crawler ist ein Programm, das im Netz auf der Suche nach Inhalten ist und die Websites durchsucht. Die Suche läuft automatisch, weshalb Crawler auch Robots genannt werden. Die Crawler bewegen sich wie Spider durch das Netz. Ihr Weg ähnelt einem Spinnennetz. Zumeist gelangen die Crawler über Hyperlinks auf die Internetseiten. Diese Links finden Sie auf den bereits indexierten Webseiten. Ausgelesene Inhalte landen im Cache, wo diese ausgewertet und indexiert werden. Die Grundlage für die Indexierung bildet der Algorithmus der Suchmaschine. Erst die indexierten Daten tauchen in den Suchergebnissen auf. Von daher sollten Sie kontrollieren, welche Seiten Google indexiert und welche nicht. Oftmals sind technische Stellschrauben der Schlüssel zum Erfolg, um mit einer URL oben in den Rankings zu landen.

Das Canonical-Tag kann die Lösung sein!

Jede Ihrer Seiten beantwortet eine Suchanfrage, die der Nutzer bei Google stellt. Erfüllt eine URL diese Anforderungen nicht, ist sie laut Google nicht zweckgebunden und mindert die Qualität der Domain.

Sie dürfen jeden Inhalt einmal unter einer URL abrufen. Wir nennen dies kanonische URL. Tauchen zu einem Inhalt mehrere URLs auf, handelt es sich um Duplicate Content oder Keyword Kannibalisierung. Im Marketing ist von der Kannibalisierung die Rede, wenn zwei unterschiedliche Produkte in direkter Konkurrenz stehen und sich auf dem gleichen Markt die Anteile wegnehmen. Übertragen wir dieses Marketing-Prinzip auf die Suchmaschinenoptimierung, konkurrieren mehrere ähnliche Seiten um die gleichen Suchbegriffe. Das provoziert negative Effekte – keine der Seiten schafft ein gutes Ranking. Die Suchmaschine kann sich nicht entscheiden, welche Seite am besten zum Suchbegriff passt. Im Endergebnis rankt meist keine der Seiten.

Der Canonical Tag kann die Lösung sein. Damit versuchen die großen SEO-Betreiber, den doppelten Content in den Griff zu bekommen. Die Canonical Tags geben der Suchmaschine Empfehlunen. Das ist nicht frei von Problemen, wie bei der Paginierung auf Ihren Seiten. Wir sollten uns mit den häufigsten Fehlern befassen und zukünftig vermeiden.

Wie setzen Sie Canonical Tags richtig ein?

Halten Sie sich an die Empfehlungen von Google, wenn es um den Einsatz der Canonical Tags geht.

Die meisten Information auf der Duplikats-Seite sollten auf der kanonischen Version enthalten sein. Vergleichen Sie die kanonische und die duplizierte Seite. Der Großteil der Wörter darf nicht identisch sein.

Ähneln sich die Seiten thematisch, aber nicht wortwörtlich? In diesem Fall ignorieren Sie den Canonical-Tag.

  • Das Ziel des Canonical-Tags sollte auch existieren.
  • Enthält die kanonische URL keinen “noindex” Robots Meta-Tag?
  • Erscheint die kanonische URL in den Suchergebnissen?
  • Der Canonical-Tag taucht im <head> Element auf der Webseite oder im HTTP-Antwort-Header auf?
  • Definieren Sie einen Canonical-Tag. Wenn dieser mehrfach vorhanden ist, werden alle anderen Canonical-Tags ignoriert.

Fehler Nummer 1 – rel=canonical auf die erste Seite einer Paginierung

Bei der Paginierung versehen Sie ein Schriftstück mit Seitennummern. In der Suchmaschinenoptimierung paginieren Sie die Inhalte, die nicht komplett auf eine Seite passen. Sie teilen Dokumente auf mehrere Seiten auf für eine höhere Nutzerfreundlichkeit. Teilen Sie auch der Suchmaschine mit, dass die aktuelle URL eine Seite bestehend aus mehreren Dokumenten ist.

Zahlreiche SEOs verweisen mit dem Canonical Tag die paginierten Seiten 2, 3, 4 auf die erste Seite. Damit wollen Sie die maximale Kraft für IhreKategorieseiten herausholen und ein gutes Ranking erreichen.

Nehmen wir uns die folgenden URLs vor:

  • com/kategoriexyz/
  • com/kategoriexyz/?seite=2
  • com/kategoriexyz/?seite=3

Verwenden Sie den rel=canonical von Seite 2 und die anderen, um auf die erste Seite zu zeigen, setzen Sie die Canonicals nicht korrekt ein. Schließlich sind die Seite 2, 3 und 4 keine Duplikate der ersten Seite. Sie erreichen das Gegenteil, die Suchmaschine indexiert den gesamten Inhalt dieser Seite nicht.

Wie geht es richtig?

Bei nummerierten Seiten verwenden Sie den Canonical-Tag auf einer URL, auf der alle Produkte enthalten sind. Alternativ schließen Sie alle Seiten ab der zweiten Seite mit einem Robot-Tag auf noindex aus von der Indexierung.

Fehler Nummer 2 – Sie verwenden absolute URLs versehentlich als relative URLs

Google behandelt relative und absolute URLs gleich. Beide Varianten haben Vorteile und Nachteile. Bei einer absoluten URL geben Sie den Domainnamen und den Pfad im Protokoll an: http://domain.de/seite.html. Bei relativen URLs ist nur der Pfad enthalten: /seite.html.

Relative URLs verursachen einen geringeren Aufwand in der Implementierung, da sie kürzer sind. Sie fügen den Pfad an eine andere Domain an und können verschiedene Stages einsetzen. Letzteres macht es einem Scraper leichter, die Seite zu kopieren und interne Links mit einer anderen Domain zu verbinden. Zugleich fördern relative Links Duplicate Content. Schließlich können Sie die internen Links an jede Domain-Variante anhängen. Die Implementierung absoluter URLs ist aufwändig. Dafür kommt es nicht zu den oben genannten Nachteilen. Das ist sicherer, was Duplicate Content und den Zugriff von Scrapern anbelangt.

Der Canonical-Tag akzeptiert grundsätzlich relative, als auch absolute URLs. Die Verwendung ist aber fehleranfällig, wenn die Seite mit einem <base>-Tag und relativen URLs arbeitet.

Idealerweise geben Sie die ganze URL an:

<link rel=canonical href=”http://example.com/cupcake.html” />

Alternativ verwenden Sie die absolute URL ohne Domain. Die relative URL kann in einem Unterverzeichnis falsch zusammengesetzt sein.

Fehler Nummer 3 – Canonical-Tags mehrfach verwenden

Haben Sie ein Content-Management-System oder ein Shop-System entwickelt? Dann können mehrere Regeln greifen. In diesem Fall geben Sie den Canonical-Tag doppelt oder häufiger aus. Google ignoriert alle Anweisungen. Die Suchmaschine behandelt Ihre Seite wie eine URL ohne Canonical-Tag!

Fehler Nummer 4 – Canonical-Tag im <body> der HTML-Seite

Fügen Sie das Canonical-Tag in den <head> Bereich des HTML-Dokuments. Taucht das Canonical-Tag im <body> der Seite auf, ignoriert dies die Suchmaschine. Zugleich kann der eingeschleuste Code von außen die Kraft der URL mindern.

Fehler Nummer 5 – Canonical-Tag um unterschiedliche Seiten zusammen zu fassen

Page-Rank-Sculpting funktioniert mit internen Nofollow-Links nicht mehr. SEOs wollen die Kraft der Seite mit vielen Links auf eine SEO-Landingpage verschieben. Dafür verwenden Sie ein Canonical-Tag. Die Arbeit können Sie sich sparen. Die Seiten sind viel zu unterschiedlich. Zugleich ist die Gefahr zu hoch, dass Google dann alle Canonical-Tags der Domain ignoriert.

Fehler Nummer 6 – keinen mobilen Canonical Tag

Die Bedeutung der mobilen Webseiten wächst. Die mobile Webseite wird unter einer anderen URLs ausgeliefert. Dabei sollten Sie auf der mobilenWebseite die sprechende URL der Desktopversion und das Canonical-Tag mit angeben. Diesem Punkt widmet sich Google in seinem Leitfaden für mobile Webseiten.

Fehler Nummer 7 – keinen Rel-Canonical bei URL-Parametern

Bei vielen Seiten gibt es standardmäßig kein Canonical-Tag. Vielen ist der Bedarf nicht bewusst. Dabei sollte der Canonical-Tag immer auf eine kanonische URL zeigen. Gemeint ist die URL, die auf der entsprechenden Seite erreichbar ist. Es schleichen sich URL-Parameter in die URL ein und können zu einer Mehrfach-Erreichbarkeit führen. Im schlimmsten Fall verursachen Sie Duplicate Content. Es gibt viele erfahrene SEOs, die diesen Fehler sehr häufig machen.

Fazit

Mithilfe der oben genannten Fehler sollten Sie den Canonical-Tag korrekt einsetzen. Arbeiten Sie auch im technischen Bereich gründlich. Oftmals lohnt sich der Mehraufwand, der eine Webseite nachhaltig vor Fehlern und Duplicate Content schützt. Wollen Sie Ihre Webseite überprüfen lassen? Wenden Sie sich an unsere Agentur. Gern nehmen wir in einem ersten kostenlosen Analyse-Gespräch Ihre Seite unter die Lupe und schaffen Verbesserungen, die sich auf Jahre auszahlen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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