Die Seitenbreite von Webseiten

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Breite und Größe Ihre Webseite haben sollte? Gerade in den letzten Jahren hat das Format eine größere Bedeutung eingenommen. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, worauf Sie achten sollten.

Die ideale Breite für eine Webseite

Die mobile Revolution und ihr Einfluss auf die Seitenbreite

Gerade in den letzten Jahren hat sich einiges getan, wenn es um die Auflösung der Webseiten geht. Während noch vor knapp 10 Jahren die meisten über Desktop im Internet surften, nutzen heute immer mehr User das Smartphone oder Tablet. Zweifelsohne lässt sich von einer Art mobiler Revolution ausgehen, die sich auch auf die Suchergebnisse und das Ranking niederschlägt.

So sollten Sie heute eine responsive Webseite erstellen, die sich an die Endgeräte angepasst. Doch das ist erst der Anfang. Sie sollten also genauestens untersuchen, welche Elemente, Inhalte, Produkte und Kategorien die Nutzer vorwiegend über das Smartphone abrufen, um Ihre Seite auf das jeweilige Endgerät auszurichten.

Über mobile Seiten Ihr Ranking verbessern

Nicht zuletzt der mobile Index von Google erschwert die Durchführung objektiver Auswertungen. Die Suchmaschine geht damit einen nachvollziehbaren Weg, wenn das auch zu einer Verfälschung der Ergebnisse führt. Ausgehend von aktuellen Umfragen und Auswertungen liegen die mobilen Zugriffe heute deutlich über den Desktopaufrufen. Der Trend sollte damit klar sein: Der Weg geht hin zur optimierten Webseite für mobile Endgeräte.

Dabei ist es sinnvoll, nicht nur an die kleinen Smartphones zu denken, sondern auch an die immer größer werdenden Monitore. Für viele gilt die Breite von 960 Pixeln immer noch als das Optimum im Webdesign. Das stimmt zumindest für den Desktop bis zum Jahr 2011 oder 2012. Zum damaligen Zeitpunkt gehörte das Anpassen der einzelnen Elemente noch nicht zum anerkannten technischen Standard.

Haben die 960 Pixel Grids ausgedient?

Die Designer arbeiteten mit so genannten Grid-Systemen als Raster, um zum Beispiel den Content-Bereich in mehrere Spalten einzuteilen und das Design der Webseite zu bestimmen. Jedoch ist dieses Grid in Zeiten entstanden, in denen die Monitore noch eine relativ geringe Auflösung hatten. Befindet sich der Content in der Breite von 960 Pixeln, ist er mit dieser Auflösung immer noch im sichtbaren Bereich. Zu guter Letzt bleibt auch für die Bedienelemente genügend Platz.

Heute ist davon auszugehen, dass die 1.024-er Auflösung nicht mehr so verbreitet ist, da die Monitore und Screens mittlerweile eine viel höhere Leistung mitbringen. Würden Sie sich also an einer starren Breite orientieren, erscheint Ihre Webseite weniger benutzerfreundlich, was nicht zuletzt an dem massiven Anstieg des mobilen Surfens liegen mag. Die heutigen Gestaltungsraster passen sich flexibel der Bildschirmgröße an. Schauen wir uns einen Smartphone-Bildschirm an, sollte derselbe Content neu arrangiert erscheinen. Das setzt ein automatisch modifiziertes Raster voraus, das zum Beispiel aus 12 Spalten am Desktop zwei Spalten für das Smartphone definiert. In der Fachsprache ist von so genannten Breakpoints die Rede. An diesen Stellen sollen das Grid und gleichermaßen auch der Content umbrechen.

Was ist bei der Webseitenbreite zu beachten?

Doch nicht immer ist die Nutzung dieser Breakpoints eine gute Lösung, um zum Beispiel mit einem responsiven Design die Seite so breit zu machen, wie man selbst möchte. Nutzt zum Beispiel eine Webseite die gesamte Breite, kann sie schnell unübersichtlich werden. Kleinere Details und Elemente verschwimmen. Für einen Nutzer ist es nicht immer angenehm, den Kopf von links nach rechts zu drehen, um die Inhalte lesen zu können. So sollten Sie auch bei den größeren Screens versuchen, gerade den Content-Bereich auf die maximale Breite zu beschränken. Gestalten Sie weder zu kurze noch zu lange Zeilen, denn das kann sich negativ auf das Nutzerverhalten auswirken. Optimal für einen einzigartigen Text ist zum Beispiel die Schriftgröße 8-11, was ungefähr 50-70 Zeichen in der Zeile bedeuten. Sie müssen von daher nicht unbedingt bei 960 Pixeln in der maximalen Breite enden, sondern können sich auf 1.200 Pixel ausweiten.

Betrachten Sie sich die aktuellen Statistiken, steigt die Größe der stationären Monitore auf eine Breite von 1.280 Pixeln und mehr. Sie sollten also diese Breite für Ihre Webseite komplett ausnutzen. Für  die Desktopzugriffe besteht die Möglichkeit, die Inhalte großzügiger darzustellen und die Seite dementsprechend zu layouten. Für die mobilen Endgeräte hat sich das responsive Design weitestgehend durchgesetzt. Mithilfe von Mediaqueries ist es demnach möglich, die Webseite an unterschiedliche Bildschirmgrößen anzupassen.

Effektive Designs und Frames

Auch wenn die Möglichkeiten für die Designer steigen, haben die unterschiedlichen Bildschirmgrößen einen Nachteil. Sie bringen nämlich einen höheren Aufwand im Designprozess mit sich. Wer also die wichtigsten Größen abdecken möchte, müsste eigentlich von jeder Seite mehrere Varianten entwickeln, was sich nur schwerlich finanziell umsetzen lässt. In diesem Zusammenhang entwickeln sich immer mehr Ansätze in der Programmierung, die diese Prozesse effektiver gestalten. So zerlegen einzelne Designs die Webseite in kleinere Einzelbausteine oder unterstützen standardmäßig das responsive Verhalten.

FAZIT

Heute sollte einer nutzerfreundlichen Seite gut lesbare Texte positionieren und dabei alle wichtigen Elemente im Sichtfeld des Nutzers platzieren. Dennoch ist davon auszugehen, dass das ursprüngliche 960er Pixel Grid eigentlich ausgedient hat. Sie sollten die neuen Seiten auf das responsive Design umstellen und eine maximale Pixelbreite festlegen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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