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Google Discovery-Kampagnen

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Google Discovery-Kampagnen

So erstellen und optimieren Sie Google Discovery-Kampagnen

Discovery-Kampagnen sind ein effizientes Werkzeug, um die eigenen Umsätze nachhaltig zu steigern. Warum das so ist, hat vielerlei Gründe: 

  • Discovery-Ads werden in den Feeds von YouTube, Gmail und Co. ausgegeben, wodurch man eine große Reichweite generieren kann. Auf diesen Portalen halten sich insgesamt bis zu drei Millionen potenzielle Kunden auf. 
  • Die Ads werden immer dann ausgegeben, wenn die Zielgruppe an dem Punkt ihrer Customer Journey ankommen, wo sie sich tatsächlich für das Produkt/die Dienstleistung interessieren. Dadurch interagieren sie eher mit den Ads. Vor allem auch, weil bei diesem Kampagnentypen die Nutzerabsicht mehr berücksichtigt wird.
  • „Das Auge isst mit!“, ein Grundsatz, der auch bei der Werbung gilt. Mittels Discovery-Kampagnen lassen sich Creatives mit hoher Relevanz erstellen. 

Discovery-Kampagne erstellen

  1. Melde dich in deinem Google Ads Konto an und rufe über das linke Seitenmenü „Kampagnen“ auf.
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2. Klicke jetzt auf das Pluszeichen, um eine neue Kampagne zu erstellen. 

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3. Wähle „neue Kampagne“ aus.

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4. Als Nächstes erscheint folgendes Fenster:

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5. Um zum Einrichten der Discovery-Kampagne zu gelangen, hast du verschiedene Möglichkeiten: 

  • Du wählst das Marketingziel: „Zugriffe auf die Webseite“ und „Discovery“ aus. 
  • Du gehts auf „Kampagnen ohne Zielvorgaben erstellen“ und „Discovery“.

Klicke jetzt auf „Weiter“.

Discovery-Kampagne einrichten

Kampagnenname

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Bestimme für die Kampagne einen aussagekräftigen Namen, an dem du auch gleich den Kampagnentyp erkennen kannst und was du mit dieser Kampagne bewirbst.

Standorte

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Unter „Standorte“ gibst du an, an welchen Standorten deine Anzeigen an die für dich interessanten User ausgegeben werden soll. 

Wissenswert: 

  • Standardmäßig ist eine Discovery auf die User eingestellt, die sich regelmäßig in der Zielregion befinden oder sich regelmäßig dafür interessieren. 
  • Du kannst das Targeting natürlich auch verfeinern, indem du genaue Angaben zur Stadt, zum Gebiet, zum Land oder der Region machst. 
  • Bei Discovery-Kampagnen hast du auch die Möglichkeit, Standorte auszuschließen. 
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Für die Ermittlung des Userstandorts bezieht Google verschiedene Signale mit ein (wie z. B. Userverhalten, die verwendeten Geräte und Einstellungen usw.) Dir sollte aber klar sein, dass sich die Eigenschaften der User mit den von dir gemachten Angaben nicht immer zu 100 % decken. Letztendlich kommt es auf die Gesamtleistung deiner Kampagne an. Überprüfe diese regelmäßig und ziehe bei Bedarf die Stellschrauben nach. 

Sprachen

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Hier gibst du die Sprache deiner Zielgruppe an. 

Tipp: Auch wenn du deutschsprachige Kunden erreichen willst, solltest du immer noch „Englisch“ mit zusätzlich angeben, denn gerade viele junge Menschen nutzen Geräte (Laptop, Desktop, Tablet, Smartphone usw.) mit englischer Spracheinstellung. 

Gebote

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Bei Discovery-Kampagnen gibt es nur die Gebotsstrategien „Ziel-CPA“ und „Conversion maximieren“. Beide fallen in die Kategorie „Smartbidding-Gebotsstrategie“ und funktionieren nach demselben Prinzip. 

Beim Ziel-CPA (ausgeschrieben Cost-per-Action) erfolgt die Gebotsabgabe mit dem Ziel, möglichst viele Conversions zu generieren. Die Gebote werden durch den hinter Smartbidding steckenden Algorithmus optimiert. 

Achtung: Grundvoraussetzung für die Verwendung von Smartbidding-Gebotsstrategien ist, dass das Google Ads Conversion-Tracking auf der Webseite implementiert wurde. 

Tipp: Als Budget solltest du das doppelte deines durchschnittlichen Tagesbudgets festlegen, um zu verhindern, dass das Abrechnungslimit nicht überschritten wird.

Wie funktioniert der Ziel-CPA?

Immer dann, wann die Möglichkeit besteht, die Anzeigen auszuliefern, wird das optimale Gebot voll automatisch ermittelt. Dabei bezieht Google die Kontextsignale während der Auktion und die Verlaufsdaten deiner Kampagne mit ein. Prinzipiell werden Gebote abgegeben, die sich auf der Höhe des durchschnittlichen CPA bewegen. Es lässt sich aber nicht vermeiden, dass auch Gebote darüber oder darunter liegen. Schließlich gibt es auch Faktoren, die Google in die Berechnung zwar mit einbezieht, aber keinen direkten Einfluss darauf hat. 

Wissenswert: 

  • Sobald du eine neue Kampagne erstellst, werden für die Berechnung des Ziel-CPA die bisherigen Conversion-Daten deines gesamten Kontos genutzt.
  • Lege fest, für welche Conversion die Gebotsstrategie angewendet werden soll. 
  • Immer dann, wenn du die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ verwendest, ist es nicht ratsam, ein Gebotslimit zu bestimmen, da die Smartbidding-Gebotsstrategie nicht optimal funktionieren kann. 
  • Über Gebotsanpassungen für Geräte kannst du die Conversion geräteabhängig priorisieren, z. B. Smartphone, Tablet Computer.

Conversions

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Unter Conversions legst du fest, welche Handlung unter Conversions im Leistungsbericht deiner Google Ads Kampagne zu sehen ist. 

Budget

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Unter Budget solltest du mindestens das Doppelte deines durchschnittlichen Tagesbudgets angeben.

Weitere Einstellungen

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Werbezeitplaner: Hier kannst du angeben, zu welchen Zeiten die Ads deiner Discovery-Kampagne ausgegeben werden sollen. 

Start- und Enddatum: Bei Bedarf hast du hier die Möglichkeit, ein Start- und Enddatum deiner Kampagne festzulegen.

URL-Option für die Kampagne: Hier sind nur Einstellungen notwendig, wenn du einen Drittanbieter zum Tracking deiner Leistungsdaten verwendest. 

Auszuschließende Inhalte: Hier kannst du Seiten ausschließen, auf denen deine Ads nicht erscheinen sollen.

Anzeigengruppe erstellen

Lege im ersten Schritt eine aussagekräftige Bezeichnung für den Anzeigengruppennamen fest. 

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Benutzerdefinierte Segmente

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Lege einen aussagekräftigen Segmentnamen fest. Nachfolgend kannst du zwischen 

  • Nutzer mit einem dieser Interessengebiete oder einer dieser Kaufabsichten
  • Nutzer, die auf Google nach einem dieser Begriffe gesucht haben.

Wissenswert: Hast du Letzteres gewählt, musst du jetzt entsprechende Google-Suchbegriffe hinzufügen.

Tipp: Gib Wortgruppen und Keywords an, die dem Suchverhalten deines idealen Kunden entsprechen.

Ihre Daten

Unter Ihre Daten kannst du eigene Remarketing-Listen hinzufügen oder ausschließen.

Interessen und demografische Merkmale

Hier kannst du eine individuelle Zielgruppe anhand ihrer demografischen Merkmale und Interessen festlegen. 

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Demografische Merkmale 

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Unter demografische Merkmale kannst du das Geschlecht, das Altern, den Elternstatus und das Haushaltseinkommen deiner Zielgruppe festlegen.

Anzeige erstellen

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Jetzt geht es darum, die Anzeige zu erstellen. Hierfür stehen dir zwei verschiedene Formate zur Auswahl, die normale Discovery-Anzeige und die Discovery-Karussell-Anzeigen mit mehreren Bildern.

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Discovery-Anzeige mit Bild

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Bei einer normalen Discovery-Anzeige wird ein Bild ausgegeben, einschließlich eines Titels und einer Beschreibung. 

  • Für den Anzeigentitel stehen dir bis zu 40 Zeichen zur Verfügung. Nutzen Sie komplett. Gib unbedingt alle fünf Anzeigentitel an.
  • Beim Verfassen der Beschreibung stehen dir neunzig Zeichen zur Verfügung. Insgesamt kannst du bis zu fünf Beschreibungstexte verfassen, die du alle nutzen solltest. 
  • Du kannst zur Anzeige bis zu fünfzehn Bildern hinzufügen. Ist es in Querformat, sollte es mindestens 1200 x 628 haben. Beim Square-Format reichen 300 x 300. Die Datei darf maximal fünf MB groß sein. 
  • Für die Angabe des Unternehmensnamens stehen dir 25 Zeichen frei. 
  • Du kannst bis zu fünf verschiedenen Varianten deines Logos hochladen. Die Datei sollte aber nicht größer als 1 MB sein. 
  • Gib die finale URL an. 
  • Vergiss nicht die Angabe eines Call-to-Action, auch wenn die Angabe eigentlich optional ist. Du kannst den CTA aus einer Auswahl im Dropdown-Menü auswählen. 

Wissenswert: 

Hast du alle Infos hinterlegt, setzt Google diese individuell zusammen, um die Kombination mit der maximalen Effizienz zu finden.

Da Logos, Bilder, Beschreibungs- und Anzeigentexte individuell miteinander kombiniert werden, solltest du darauf achten, dass diese alle zueinanderpassen. Vermeide unbedingt Inhalte, die zu ähnlich sind.

Discovery-Karussell-Anzeigen

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Hier wird eine Anzeige mit mehreren Bildern erstellt, den sogenannten Karten. Diese können wiederum einzeln mit Informationen ergänzt werden. Maximal sind jedoch nur zehn Karten möglich. 

  • Je Karte kann ein Anzeigentitel mit maximal 40 Zeichen festgelegt werden. 
  • Maximal eine Beschreibung a 90 Zeichen möglich. Separate Texte pro Bild sind nicht möglich.
  • 2- 10 Bilder im Quer- oder Squarformat. 
  • Für die Angabe des Unternehmensnamens stehen dir 25 Zeichen frei. 
  • Du kannst bis zu fünf verschiedenen Varianten deines Logos hochladen. Die Datei sollte aber nicht größer als 1 MB sein. 
  • Gib die finale URL an. 
  • Vergiss nicht die Angabe eines Call-to-Action, auch wenn die Angabe eigentlich optional ist. Du kannst den CTA aus einer Auswahl im Dropdown-Menü auswählen. 

Tipp: Für maximale Effizienz deiner Discovery Karussell Anzeige solltest du mindestens fünf Bilder verwenden. Lade Sie direkt in der Reihenfolge hoch, in der sie später ausgegeben werden sollen. 

Discovery-Kampagnen: Folgende Einstellungen lassen sich nicht anpassen

  • Kontext-Targeting
  • Manuelle Gebotsstrategie
  • Anzeigenrotation
  • Auszuschließende Inhalte
  • Frequency-Capping
  • Ausrichtung auf Geräte
  • Placement-Targeting plus Ausschlüsse

Discovery-Anzeigen: die automatische Ausrichtung

Mithilfe der automatischen Ausrichtung lassen sich neue für dich infrage kommenden Zielgruppen erreichen (Menschen, bei denen von einer Conversion auszugehen ist). Dabei sucht Google nach Zielgruppensegmenten, die von dir übersehen wurden. 

So kannst du die automatische Ausrichtung bestehender Discovery-Kampagnen ändern

  1. Melde dich in deinem Google Ads Konto an. 
  2. Rufe über das linke Seitenmenü Kampagnen auf und suche nach der Kampagne deren Ausrichtung du ändern willst. 
  3. Jetzt auf die Anzeigengruppe klicken, deren Ausrichtung geändert werden soll. 
  4. Wähle nun die Option „Einstellungen“ (linkes Seitenmenü)
  5. Nun solltest du den Bereich „Optimierte Ausrichtung“ unter Einstellungen optimieren. 
  6. Setze einen Haken oder entferne diesen, um die optimiere Ausrichtung zu aktiviere/deaktivieren.
  7. Jetzt musst du deine gemachten Angaben nur noch speichern.

Discovery Kampagnen: Tricks und Tipps

  • Sorge für eine optimale Zusammenstellung von Textzeilen, Logos und Bildern. 
  • Achte darauf, hochwertiges Bildmaterial zu verwenden. Eine gute Ausleuchtung des abgebildeten Objekts und eine hohe Auflösung des Bilds sind Pflicht.
  • Bevor du Optimierungsmaßnahmen an deiner Kampagne durchführst, solltest du warten bis 40 Conversions zustande gekommen sind. 
  • Im Bild sollte wenig oder gar kein Text eingeführt werden.
  • Natürlich kannst du für das Erstellen von Discovery-Kampagnen auch Videos verwenden.
  • Dein Tagesbudget sollte 10x so hoch sein wie der von dir festgelegte Ziel-CPA.
  • Beim Erstellen einer Discovery Kampagne musst du die Richtlinien für personalisierte Ads einhalten. 
  • Das Google Ads Conversion plus die automatische Tag-Kennzeichnung muss auf der Webseite aktiv sein. (Mehr zum automatischen Tagging findest du hier)
  • Bevor du die Leistung deiner Kampagne auswertest, solltest du nach Erstellung mindestens zwei Wochen warten.

Leistungsberichte der Discovery-Kampagnen auswerten

Anhand des Leistungsberichts der Discovery-Kampagne kannst du sehen, wie gut oder schlecht deine Kampagne läuft. In den Leistungsberichten einer Discovery-Kampagne sind folgende Werte enthalten. 

Durchschnittliche KostenDurchschnittliche Kosten pro Interaktion mit deiner Anzeige
EngagementDie Klickanzahl in Gmail
InteraktionsrateDie Interaktionsrate wird aus der Anzahl der Interaktionen mit der Anzeige und der Anzahl der Auslieferungen berechnet.
KlicksBei diesem Wert handelt es sich um die Anzahl der Klicks auf die Anzeige, bei denen der User auf die Webseite weitergeleitet wurde.
InteraktionenAlle Klicks auf deine Anzeige (YouTube + Gmail)
Engagement-Rate(nur Gmail) Klickanzahl/Anzahl der Auslieferungen
CPC (Durchschnittlicher Cost-per-Click)Gesamtkosten Kampagne/ Anzahl der Klicks
CTR (Klickrate)Anzahl der Klicks/Anzahl der Auslieferungen

Der Assetbericht einer Discovery-Kampagne

Im Assetbericht werden, wie der Name schon sagt, alle Assets aufgeschlüsselt, die in einer Discovery-Kampagne Verwendung fanden. Das macht es dir natürlich einfacher, die Leistung aller Assets direkt miteinander vergleichen. Das macht es für dich einfacher zu erkennen, bei welchen Assets ein Optimierungsbedarf besteht. Alternativ kannst du solche Assets natürlich auslaufen lassen. 

Wie ruft man den Assetbericht auf?

  1. Nach dem du dich in deinem Google Ads Konto angemeldet hast, musst du über das linke Seitenmenü „Kampagnen“.
  2. Suche nach der für dich relevanten Discovery-Kampagne und klicke darauf.
  3. Öffne nun Anzeigen und Erweiterungen
  4. Klicke jetzt auf Asset-Details anzeigen. 
  5. Nun wird der Assetbericht zur Kampagne angezeigt. 

Assetbericht: die Möglichkeiten

  • Zu Beginn eines Berichts steht immer der Zeitraum der Anzeige, der Name und der Status der Anzeige.
  • Sobald Assets gegen die Richtlinien von Google verstoßen oder eingeschränkt wurden, lässt sich das am Assetbericht erkennen. 
  • Der Assetbericht kann nach Leistung, Assettyp und Aktivierungsstatus gefiltert werden. 
  • Die Ansicht des Berichts kann individuell angepasst werden.
  • Der Assetbericht kann heruntergeladen werden. 
  • In der Spalte Assets sind das Asset in Miniaturansicht enthalten und dessen Abmessungen.
  • Unter Assettyp wird die Art des Assets angegeben, z. B. Anzeigentitel, Beschreibung, Bild, logo, Call-to-Action. 
  • Unter der Spaltung „Leistung“ werden nur Assets derselben Art miteinander vergleichen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien bewertet: Niedrig, Gut, am besten. Sind nicht genügend Daten vorhanden, ist unter Standardstatus „Lernt“ zu sehen. 

Achtung: Vergleiche unbedingt nur die Assets derselben Art miteinander. 

Discovery-Anzeigen: Was hat es mit der Anzeigeneffektivität auf sich?

Anhand der Anzeigeneffektivität kannst du sehen, ob und wie gut deine Anzeige den Best Practices von Google entspricht. Die Informationen werden dir angezeigt, während du deine Anzeige erstellst. Je besser bzw. höher die Anzeigeneffektivität, desto mehr ist davon auszugehen, dass die Anzeige eine gute Leistung zeigt. 

Wissenswert: 

  • Die Anzeigeneffektivität lässt sich verbessern, indem vielfältigere Inhalte und mehr Assets verwendet werden. 
  • Die Bewertung der Anzeigeneffektivität bewegen sich von „sehr gut“ bis „bis unvollständig“. 
  • Bei der Anzeigeneffektivität werden 2 verschiedene Aspekte berücksichtigt: Die Qualität der einzelnen Assettypen (Bilder, Text, Anzeigentitel), die Gesamtbewertung und