Wie funktioniert das Google Merchant Center?

Suchen Sie bei Google nach einem bestimmten Produkt, sehen Sie nicht nur die Ergebnisse der organischen Trefferliste, sondern auch eine übersichtliche Produktliste wie in jedem gewöhnlichen Onlineshop. Dabei funktioniert Google Shopping nicht wie ein Onlineshop. Sie haben es hier vielmehr mit einer lukrativen Werbemöglichkeit zu tun, mit der Sie den Verkauf Ihrer Produkte ankurbeln können. So finden sich zahlreiche Shopbetreiber mit ihrem Sortiment an dieser Stelle wieder. Im Folgenden befassen wir uns mit der zentralen Anlaufstelle, dem Google Merchant Center, und erklären, wie Sie im Netz mehr Produkte verkaufen.

Täglich gehen 4 Milliarden Suchanfragen bei Google ein, was ungefähr 3 Millionen Anfragen in der Minute entspricht. Hätten Sie gedacht, dass der Großteil dieser Anfragen von Nutzern mit einem hohen Kaufinteresse gestellt wird? So suchen viele über Google nach passenden Produkten, Services und Dienstleistungen, die Sie bequem von zuhause aus bestellen und abrufen. Eben genau dieses Kaufinteresse bildet die Basis für diverse Shopping-Dienste und Programme, die Sie über das Google Merchant Center steuern.

Was ist das Google Merchant Center?

Im Google Merchant Center finden Millionen Online-Käufer Ihre Produkte. Das optimiert den Verkaufsprozess und die Nutzererfahrung in Verbindung mit Ihrem Sortiment. Den Verkäufern stehen diverse Programme zur Verfügung, um potentiellen Kunden die Produkte zu präsentieren. Alles was Sie tun müssen, ist ein einziges Mal die Unternehmensinformationen einzugeben, die dann für alle Programme verwendet werden. Benennen Sie Ihr Unternehmen, die Webseite oder das Geschäft mit einem korrekten Shopnamen, der danach als Kontoname im Google Merchant Center erscheint. Lesen Sie sich vorher die Richtlinien und die Nutzungsbedingungen aufmerksam durch. Diese können sich je nach Land unterscheiden.

Nun gibt es bei Google mehrere Merchant Center Programme. Darunter fallen zum Beispiel die Shopping Actions, die Google Plattformen und die Shopping Anzeigen. Setzen Sie die Programme ins Verhältnis zu Ihren Geschäftszielen, um die Produkterfahrung für Ihre Nutzer zu verbessern. Zunächst schließen Sie den Onboardingprozess für Ihr Unternehmen ab und haben danach die Gelegenheit weitere Programme hinzuzufügen oder herauszunehmen. Wollen Sie die verfügbaren Programme für Ihr Unternehmen nochmals aufrufen, klicken Sie im Menü links auf den Menüreiter “Wachstum” und dann auf die Schaltfläche “Programme verwalten”. Darüber hinaus erscheinen neue Programme unter “Empfehlungen”. Haben Sie ein Programm gefunden, das zu Ihren Anforderungen passt, können Sie sich dafür anmelden. In diesem Zusammenhang geben Sie die Programm-Informationen und Produktdaten sowie die Versandrichtlinie nochmals ein.

Wie richte ich das Google Merchant Center ein?

Eine erste Voraussetzung für eine folgerichtige Anmeldung bildet ein Google Konto und ein passender Adwords Account. Das Ganze ist in wenigen Schritten erledigt:

  • Bestätigen Sie Ihre Webseite.
  • Verknüpfen Sie das Google Merchant Center mit Ihrem Adwords Konto.
  • MithilfederFeeds erfolgt die Übertragung Ihrer Produktdaten für Google Shopping. Darin enthalten sind die wichtigsten Produktdaten und Eigenschaften. Sie selbst müssen vorher die Feeds erstellen und hochladen.
  • Anschließend können Sie individuelle Anzeigenkampagnen erstellen.

TIPP: Probieren Sie am Anfang mehrere Test-Feeds aus. Direkt im Google Merchant Center gibt es dafür eine spezielle Funktion. So machen Sie sich mit den einzelnen Funktionen und Einstellungen vertraut, ohne dass ein Nutzer die Test-Feeds vorab zu Sehen bekommt. Sie gehen keinerlei Risiko ein.

Die wichtigsten Schritte im Google Merchant Center übersichtlich erklärt

In erster Linie geht es darum, neue Programme für Ihre Produkte kennen zu lernen, die Daten zu kontrollieren und Ihre Feeds zu verwalten. Gehen Sie dafür auf die Unterseite der Produkte, dann sehen Sie alle Informationen zu den aktuellen Produktfeeds in der Zusammenfassung. Auf der Übersichtsseite sehen Sie zum Beispiel die Karten für die einzelnen Programme, die Aufgaben und die Anzahl der Klicks für Ihre Shopping-Anzeigen. In den Produkten verwalten Sie Ihre Feeds und überprüfen die Qualität der Daten. Sie sollten regelmäßig überprüfen, ob es zu Problemen mit dem Produktdaten kommt, und diese schnellstmöglich zu beheben. Dafür verwenden Sie den Kontextfilter. So kontrollieren Sie die Kompatibilität der Produkte mit anderen Programmen.

Zu jedem beliebigen Zeitpunkt ist es möglich, weitere Produkte hinzuzufügen oder herauszunehmen. Dafür müssen Sie nichts weiter tun, als die Feeds zu erstellen und hoch zu laden.  Zu diesem Zweck stehen Ihnen praktische Tools zur Verfügung, die das Einpflegen und die Arbeit mit den Feeds deutlich vereinfachen. Kontrollieren Sie zu guter Letzt das Dashboard, auf dem Sie aktuelle Informationen zu den Shopping Action Leistungen einsehen. Darunter ist ein benutzerdefinierter Leistungsbericht der aktuellen Anzeigen zu verstehen.

Wie funktionieren die Feeds im Google Merchant Center?

Im Prinzip ist unter einem Feed eine Datei mit Produkten und Attribute zu verstehen. Über die Attribute definieren Sie die Produkte einer Gruppe. Auf diese Weise können Sie ein Produkt zu einem Haupt- oder Subfeed hinzufügen. Sie können einen Feed erstellen, um ihn einem Programm zuzuordnen. Alles was Sie dafür tun müssen, ist auf  die Erstellung eines neuen Feeds im Navigationsmenü zu klicken. Sie gelangen in diesem Bereich über den Produktreiter hin zu den Feeds. Im nächsten Schritt entscheiden Sie sich, ob Sie einen Haupt- oder Subfeed anlegen und welches Programm zu Ihren Produkten passt. Dafür klicken Sie auf ein Kästchen, das neben dem Programm-Namen erscheint.

Das Wichtigste in der Erstellung der Feeds sind die Attribute, für die Sie unter anderem standardisierte Werte angeben oder auch individuelle von Ihnen selbst gewählte Werte. Indem Sie einen Artikel präzise beschreiben, ist es den Nutzern möglich, die Produkte leichter zu finden. Die Richtlinien im Google Merchant Center legen fest, wie häufig Sie Ihre Produkte aktualisieren. Einsteiger sollten die Produktdaten im richtigen Format über eine E-Commerce-Plattform weiterleiten.

Laden Sie eine große Anzahl unterschiedlicher Feeds hoch oder nehmen Sie häufig Änderungen an den Produktdaten vor, laden Sie am besten die Daten mithilfe der Content API im System hoch. Dabei unterstützt das Google Merchant Center die Formate XML und Text bzw. txt. Die meisten kleineren Händler erfassen ihre Produktdaten in einem Tabellenkalkulationsprogramm in der TXT Datei oder erstellen den jeweiligen Feed in Google Tabellen. Sie finden eine entsprechende Feedvorlage direkt im Google Merchant Center.

Upload der Datenfeeds, so geht’s

Laden Sie einen Feed zum ersten Mal im Google Merchant Center hoch, müssen Sie diesen registrieren. Dafür benötigen Sie die folgenden Informationen:

  • Feedtyp
  • Upload-Methode
  • Modus
  • Zielland
  • Feed-name
  • Sprache
  • Dateiname
  • Abrufzeitplan und Einstellungen
  • Google Produkte, die diesen Feed nutzen

Sobald Sie einen Datenfeed registriert haben, können Sie Ihre Dateien hochladen. Bei einem erstmaligen Upload für Ihr Zielland kann das Ganze bis zu drei Werktage in Anspruch nehmen. Schließlich müssen die Artikel erst einmal überprüft werden. Im Google Merchant Center haben Sie fünf Optionen, die Dateien hochzuladen:

  1. Automatischer Upload:Ist eine Datei kleiner als 1 GB, können Sie diese automatisch hochladen. In diesem Zusammenhang erstellen Sie einen Zeitplan, nachdem das Google Merchant Center die Datei von der Webseite in Ihren Account importiert. Achten Sie unbedingt auf dieAktualität der Datenfeeds. Das ist für eine erfolgreiche Umsetzung einer Shoppingkampagne von elementarer Bedeutung.
  2. Manueller Upload: Ist die Datei kleiner als20 MB, ladenSie den Feed manuell über das Google Merchant Center hoch. Das ist bei dem ersten Upload häufig der Fall.
  3. FTP-Upload: Bei Dateien unter einer Größe von 1 GB steht der FTP-Upload zur Auswahl. Sie können einen FTP-Uploaddirekt aus IhremGoogle Merchant Center Account erstellen.
  4. Google Cloud Storage:  Bei Dateien bis zu einer Größe von 10 GB laden Sie diese aus dem cloud-basierten Speicherdienst hoch.
  5. Google Content API for Shopping: Für das Hochladen über API benötigen Sie technisches Know-how und Erfahrungen im Rahmen der Anwendungsprogrammierung.

Wie hole ich das Beste aus dem Google Merchant Center heraus?

Für die bestmöglichen Ergebnisse müssen Sie ein gewisses Gespür für das CPC-Verfahren entwickeln. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die besten CPC Gebote, sondern auch um die Vollständigkeit Ihrer Daten und um die Qualität der Produktbilder. Befassen Sie sich mit den Details rund um Ihre Produkte, nimmt auch die Aufmerksamkeit für das eigene Sortiment zu.

Dazu gehören unter anderem:

  • Titel: 70 Zeichen ausnutzen
  • Bildformate: TIF, JPG, BMP, PNG, GIF
  • Aktualität der Produkte
  • Korrekte Preise
  • Übereinstimmung der Produkt URL und Feeds

Werfen Sie bei dieser Gelegenheit einen Blick auf die Supportseite des Google Merchant Centers. Hier finden Sie die wichtigsten Vorgaben. Die Erstellung der einzelnen Shoppinganzeigen erfolgt immer auf der Basis der Artikelinformationen. Eben genau diese Daten können Sie mit individuellen Attributen anreichern, um auf sich aufmerksam zu machen. Dazu gehören neben den Bildern und der korrekten Zielseite spezielle Webseiten für Mobilgeräte. Aktualisieren Sie die Lieferbarkeit, die Verfügbarkeit und den Lagerbestand. In diesem Zusammenhang können Sie ein Datum eingeben, ab dem die Produkte nicht mehr verfügbar sind. Diese Attribute schließen auch Sonderangebotspreise, Aktionszeiträume und Mengeneinheiten sowie Einheitsmaße mit ein.

Besuchen Sie die Wachstumsseite im Google Merchant Center, um die Anzeigen und Produktverkäufe zu verbessern. Immer wieder veröffentlicht Google abgestimmt auf Ihr Sortiment individuelle Empfehlungen, die wiederum die Unternehmensleistung verbessern. Im Bereich „Programme verwalten“ sehen Sie nochmals alle Chancen, die sich in Verbindung mit Ihren Produkte ergeben.

Fazit

Ihr unternehmerischer Erfolg im Google Merchant Center ist an die Qualität der Produktdaten gebunden. Halten Sie Ihre Artikel auf dem neuesten Stand, nehmen Sie sich Zeit für das Einpflegen der Feeds und versuchen Sie die Produkte so ausführlich wie möglich zu beschreiben. Dafür stehen diverse Wege zur Auswahl, zum einen standardisierte Werte zu übernehmen oder die Produkte mithilfe individueller Werte und Attribute von der Konkurrenz abzuheben. Im Grunde genommen sollten Sie die Programme des Google Merchant Centers nicht ungenutzt lassen. Schließlich bieten Sie die Chance, Ihr Sortiment Millionen von Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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