So funktioniert der Google-Suchalgorithmus

Angesichts der Unmenge an Informationen, die durchs Netz schwirren, könnten Sie ohne eine effektive Vorsortierung niemals die gesuchten Informationen finden. Google hat dafür Rankingsysteme entwickelt. Diese Systeme analysieren und durchsuchen Milliarden verschiedener Websites in ihrem Suchindex, um den Nutzern die relevantesten Suchergebnisse auf dem Bildschirm zu präsentieren. Wenn Sie den Google-Suchalgorithmus besser verstehen, können Sie auch Ihre eigenes Ranking verbessern.

Wie arbeiten der Google-Suchalgorithmus?

Die Basis für die Rankingsysteme bilden Algorithmen, die mithilfe unterschiedlicher Faktoren nützliche Informationen herausfiltern. Einen ersten Anhaltspunkt bilden

  • die Suchwörter,
  • der Nutzen der Seiten,
  • die Sachkenntnis der Quellen,
  • die Relevanz,
  • die persönlichen Einstellungen und
  • Ihr Standort.

Inwieweit die Faktoren gewichtet werden ist abhängig von der Art und Weise Ihrer Suchanfrage. Es spielt eine Rolle, wie aktuell die Inhalte einer Website sind, um in der Relevanz für eine Frage oder ein Problem zu steigen.

Google hat ein striktes Verfahren entwickelt, um die Suchalgorithmen an die Anforderungen der Qualität und der Relevanz anzupassen. Dafür setzen die Suchsysteme auf Livetests und externe Evaluationen, die die Google-Suche auf den richtigen Pfad bringt. Sie können die dafür zulässigen Richtlinien abrufen und Ihre Seiten suchmaschinenfreundlicher gestalten.

Die Wortanalyse

Damit die Nutzer relevante Ergebnisse auf Ihre Anfragen erhalten, versucht der Algorithmus zu verstehen, wonach Sie eigentlich suchen. Es geht in erster Linie um die Bedeutung der einzelnen Wörter ausgehend von vorab erstellten Sprachmodellen, die entschlüsseln, nach welchen Worten im Index gesucht wird. In die Sprachergebnisse fließen die neusten Ergebnisse aus Studien ein, die sich mit der natürlichen Sprache befassen. Dazu gehören simple Aufgaben, zu denen das Erkennen von Rechtschreibfehlern gehört. Schließlich bekommen auch die Nutzer relevante Suchergebnisse, die Ihre Suchanfrage fehlerhaft eingegeben werden.

Die Sprachmodelle lösen komplexe Probleme – nur so sind sie in der Lage, die Art und Weise einer Anfrage zu lösen. Im Google-Suchalgorithmus integriert ist ein Synonymsystem. Das lenkt die Google-Suche, selbst wenn ein Wort mehrere Bedeutungen hat. Die Entwicklung des Systems hat über 5 Jahre in Anspruch genommen und konnte ein Drittel der Ergebnisse auf die Suchanfragen deutlich verbessern. Der Google-Suche geht es in erster Linie darum, den Nutzern das zu zeigen, wonach sie gesucht haben.

Der Abgleich der Suchbegriffe

Nun setzt die Google-Suche alles daran, die Websites herauszufinden, die zu Ihrer Frage passen. Zuerst gilt die Suche dem Begriff und wo er auf den Seiten auftaucht. Der Google-Index untersucht, wo die Keywords wie häufig auftauchen. Erscheinen auf der Website die Stichworte aus der Suchanfrage, gelten die Informationen als relevanter. Diese Wahrscheinlichkeit steigt, wenn die gesuchten Wörter in den Überschriften, im Textkörper und in den Absätzen enthalten sind. Doch geht die Google-Suche über die Keyword-Übereinstimmung hinaus. Mithilfe anonymisierter und aggregierter Interaktionsdateien lässt sich die Relevanz der Daten konkretisieren.  Auch hier geht es darum, aus maschinellen Verfahren die individuelle Relevanz besser bewerten zu können.

Nun ist ein Nutzer nicht einfach nur auf der Suche nach einer Website, auf das die Suchanfrage besonders häufig erscheint. Die Treffer sollen besonders relevante Inhalte enthalten. Gibt der Nutzer zum Beispiel „Hunde“ in das Suchfeld ein, erscheinen neben dem Stichwort, Videos, Bilder, Infografiken und Liste zum Beispiel zu beliebten Hunderassen. Zu guter Letzt sollte die Seite im Sprachgebrauch zu dem passen, was der Nutzer sucht. Es macht also einen Unterschied, ob Sie nach Informationen aus einem Fachartikel oder Spezialwissen suchen oder Websites erscheinen, die ein Tutorial und leicht verständlichen Artikel zu einer bestimmten Thematik liefern. So suchen die Algorithmen nach quantifizierbaren Signalen, die aber nicht subjektiv oder nach ihrem politischem Standpunkt zu bewerten sind.

Das Ranking der nützlichen Seiten

Was in der Theorie der Algorithmen noch nachvollziehbar klingt, erscheint angesichts Millionen Websites äußerst schwierig. Schließlich enthalten zahlreiche Websites auch relevante Informationen. Der Algorithmus muss feststellen, wie brauchbar oder nützlich eine Seite ist. Dazu zieht der Algorithmus unzählige Faktoren heran, die eine Bewertung möglich machen. So spielen viele Eckdaten und Einstellungen eine Rolle, wenn es um ein gutes Ranking für eine Website geht. Auch die Nutzerfreundlichkeit und die Struktur der Unterseiten können die Relevanz beeinflussen.

Nun lebt das World Wide Web durch die Interaktion seiner Nutzer. Stellen wir uns das Ganze wie ein Spinnennetz vor, sind die Seiten als besonders relevant und wichtig zu bewerten, die mit den meisten Verknüpfungspunkten versehen sind. Der Google-Algorithmus ermittelt die Relevanz einer Seite aus der Häufigkeit, inwiefern andere glaubwürdige und gute Websites auf Ihre Inhalte und Artikel verweisen.

Nun ruft der Google-Algorithmus und seine Prinzipien auch schwarze Schafe auf den Plan, die versuchen die Systematik zu überlisten, um mit ein paar Tricks im Ranking nach vorn zu rücken. Zu diesen Techniken kann zum Beispiel die häufige Wiederholung der Suchwörter gehören oder der Linkkauf, um gute PageRanks weiter zu geben und schneller nach vorn zu rücken.

Google bewertet diese Websites als nutzerunfreundlich und schadhaft für die Nutzererfahrung. Von daher gibt es auch Google-Algorithmen, die in der Lage, dieser Art Spam-Seiten zu erkennen und diese bei einem Verstoß gegen die Richtlinien aus dem Index zu streichen.

Da das Internet niemals still steht und sich schon in diesem Augenblick verändert hat, messen und analysieren die Google-Algorithmen kontinuierlich die Qualität der Systeme. Nur so stellt Google ein Gleichgewicht aus Zuverlässigkeit und Relevanz der Informationen her. Das sorgt wiederum für ein hohes Vertrauen der Nutzer, die eine gute Website mit Mehrwert häufiger besuchen und in den Beiträgen beziehungsweise auf den Seiten länger verweilen.

Die besten Ergebnisse

In einem Ranking-System laufen verschiedene Informationen zusammen, um die Ergebnisse für die Suchanfragen noch zu verbessern. Das Hautaugenmerk liegt auf Signalen, die feststellen, ob wirklich alle Nutzer die Seite sehen und nutzen können. Hierbei geht es um die Website und das Design in verschiedenen Browsern. Hat der Entwickler die Seite nur für den PC-Desktop optimiert oder auch eine mobile Version für Smartphones und Tablets entwickelt? Können auch Nutzer mit einer langsamen Netzverbindung auf die Website und die Daten zugreifen? Wie steht es um die Ladezeitn?

Google informiert alle Websiten-Inhaber rechtzeitig bei anstehenden Änderungen im Google-Algorithmus. So bleibt genügend Zeit, die neuen Anforderungen zu verarbeiten, um weiterhin eine hohe Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Beispielsweise hat Google im Januar 2018 angekündigt, das der Google-Algorithmus in sechs Monaten auch die Seitengeschwindigkeit in die Suchergebnisse mit einbezieht. Alle Seitenbetreiber finden bei Google spezielle Tools, mit denen Sie die aktuelle Ladegeschwindigkeit testen und verbessern.

Der Kontext

Der Standort der Nutzer, die bisherige Suche und die Sucheinstellungen haben ebenfalls einen Einfluss auf die Suchergebnisse. Suchen Sie in Deutschland nach Fußball, finden Sie zunächst die Ergebnisse der deutschen Bundesliga und nicht der belgischen oder französischen Equipe. Googeln Sie in Berlin „veganes Restaurant“, sollten die nächstgelegenen Treffer auftauchen und nicht die passenden Locations in München oder on Hamburg.

In einigen Fällen personalisiert der Google-Algorithmus die Sucher seiner Nutzer. Sie tippen zum Beispiel „Hund“ ein und danach „Hund erziehen“. Sie wollen wohl die besten Treffer zur Hundeerziehung erhalten und nicht für die Spezies Hund und die verschiedenen Rassen. Unter myaccount.google.com können Sie definieren, welche Suchanfragen Google zur Verbesserung der Ergebnisse nutzen darf.

Fazit – Google-Suchalgorithmus

Wie Sie sehen, reicht es nicht aus die Suchwörter möglichst oft auf der Seite zu verteilen und andere Websiten-Inhaber dazu zu bringen, auf die eigene Seite zu verweisen. Der Google-Algorithmus analysiert die Seiten auf Grundlage zahlreicher, individueller Faktoren, die die Nutzerfreundlichkeit und Relevanz einer Seite erhöhen. In den letzten Jahren sind die Seitenladegeschwindigkeit, die Standorte und der Mehrwert zu ausschlaggebenden Faktoren für ein erfolgreiches Ranking einer Website geworden.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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