Wie Sie Ihren Google Tag Manager einrichten und installieren

Mithilfe des Google Tag Managers können Sie einfacher Tools für die Webanalyse wie Google Analytics auf Ihrer Webseite implementieren. Zu guter Letzt lassen sich auch viele andere praktische Tools über das Tag Management System – kurz TMS – einfügen. Wenn Sie nicht über spezialisierte Programmierkenntnisse verfügen, ist diese Funktion sehr praktisch.

So richten Sie den Google Tag Manager richtig ein

Wozu brauche ich den Google Tag Manager?

Im Prinzip ist das Managementsystem wie ein Hilfsmittel zu verstehen, mit deren Hilfe Sie zum Beispiel Conversionpixel und Tracking-Codes einfügen. Alles, was in tun müssen, ist einmal den Google Tag Manager Code einzubinden. Danach können Sie alle weiteren Funktionen über die Browser Benutzeroberfläche ansteuern. Die Funktionsvielfalt endet nicht mit dem Einbau von Google Analytics, sondern reicht auch bis hin zu Google AdWords, Google Optimize, Affiliate-Tags oder AB Tasty sowie Bing Ads.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Den Google Tag Manager installieren

Wollen Sie Tags konfigurieren und einsetzen, sollten Sie den Google Tag Manager installieren. Im Folgenden geht es um die übergeordneten Schritte, die dazu notwendig sind.

  1. Erstellen Sie auf google.com ein Konto. Alternativ loggen Sie sich mit einem vorhandenen Konto ein.
  2. Im nächsten Schritt wird ein neuer Container erstellt. Wahlweise erstellen Sie innerhalb eines Kontos weitere Container.
  3. Sie haben im folgenden Schritt die Chance, auf der Webseite oder in einer mobilen App den Container zu installieren.
  4. Im Nachhinein fügen Sie Ihre Tags dazu, um Sie dann zu veröffentlichen.

Ein Unternehmen hat nur ein Konto, wobei das Tag Manager-Konto die höchste Qualitätsebene darstellt. Pro Konto sollte mindestens ein Container enthalten sein.

Die Stärke der Container bei Google

Arbeiten Sie mit Google, wird so ziemlich alles in Containern ausgeführt. Das ermöglicht es den Entwicklern die Software effizienter auszustellen. Wöchentlich starten mehrere Milliarden Container. Im Prinzip steckt dahinter ein logischer Mechanismus, der Pakete erstellt. Durch die Entkopplung der Anwendungen von der Ausführungsumgebung gelingt eine einfachere Bereitstellung. Es ist also egal, ob das Ziel ein privates Rechenzentrum, der eigene Laptop oder eine öffentliche Cloud ist: Durch die containerbasierten Anwendungen kommt es weitaus seltener zu Problemen.

Die Entwickler können sich auf die Anwendungslogik konzentrieren, ohne sich Gedanken über spezielle Softwareversionen zu machen. In den meisten Fällen liegt der Unterschied zu den Containern mit den virtuellen Maschinen, den VMs, nahe. Hierbei handelt es sich um ein Gastbetriebssystem, das auf einem Host-Betriebssystem läuft. Hier besteht die Möglichkeit, Ihre persönlichen Anwendungen mit Bibliotheken zusammenzuschließen.

Durch den Einsatz der Container erfolgt die Virtualisierung nur auf Betriebssystemebene und nicht auf Ebene der Hardware. Das macht diese Pakete weitaus schlanker. Sie starten schneller und verbrauchen nur einen Bruchteil des eigentlichen Speichers, als wenn Sie ein vollständiges Betriebssystem booten.

Wie erstellen Sie ein neues Konto und einen neuen Container?

  1. Zunächst klicken Sie im Tag Manager auf die Konten und von dort aus auf die Schaltfläche: Konto erstellen.
  2. Hier können Sie einen Kontonamen eingeben und festlegen, ob Sie die Daten nur anonym an Google weitergeben oder an andere Anbieter weiterleiten.
  3. Klicken Sie auf die nächste Schaltfläche: weiter.
  4. Tragen Sie einen exakt beschreibenden Containernamen ein. Sie können zwischen unterschiedlichen Content-Typen entscheiden, wie AMP, Web, Android oder iOS.
  5. Richten Sie einen mobilen Container ein und entscheiden Sie sich zwischen Firebase SDK und vorherigen SDKs. Klicken Sie auf die Schaltfläche: erstellen.
  6. Lesen Sie sich aufmerksam die Nutzungsbedingungen durch und bestätigen Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche: Ja.

Laden Sie einen neuen Container zum ersten Mal, erscheint auf dem Display das Code-Snippet für die Installation des Webcontainers. In diesem Zusammenhang werden Sie aufgefordert, zum Tool Tag Manager zu wechseln. Dann können Sie auch das Code-Snippet einfügen und mit einem Klick auf die Schaltfläche O.K. bestätigen. Danach schließt sich das Dialogfeld automatisch. Im Grunde genommen können Sie auch erst einen Container einrichten und danach das SDK oder Container-Snippet installieren.

SDK: Diese drei Buchstaben stehen für das Software Development Kit, das hilfreiche Ressourcen für alle Entwickler bereithält, um zum Beispiel eine Software oder eine bestimmte Technologie zu erstellen. Möchten Sie zum Beispiel Software auf einer Plattform entwickeln, benötigen Sie dafür konkrete Informationen, die viele Hersteller in so genannten umfangreichen SDKs herausgeben. Darin enthalten sind nützliche Werkzeuge und Ressourcen, die Ihnen dann die Arbeit erleichtern sollen.

Firebase hingegen beschreibt eine kurze plattformübergreifende Auslieferung und Benachrichtigung. Es handelt sich um eine Entwicklerplattform, mit deren Hilfe Sie relativ schnell hochwertige mobile Anwendungen erstellen. Diese einheitliche Plattform von Google bietet Funktionen, wie zum Beispiel ein mobiles Back-End sowie Wachstums- und Monetarisierungs-Tools.

Beispielsweise sind bei Firebase intuitive APIs in einem einzigen SDK verpackt. Sie müssen also weniger Integrationen innerhalb der App verwalten und sparen jede Menge Zeit. Damit kommen Sie schneller voran und haben weniger Probleme in Ihrer digitalen Infrastruktur.

Ist ein Konto vorhanden?

Haben Sie schon ein Konto, müssen Sie die neuen Container nur hinzufügen. Wie das geht, klären wir in der folgenden Anleitung:

  1. Direkt im Tag Manager können Sie neben dem Kontonamen auf die Konten und die Schaltfläche mit den drei übereinanderliegenden Punkten klicken.
  2. Hier wählen Sie die Schaltfläche „Container erstellen“ aus.
  3. Im Nachhinein müssen Sie nichts weiter tun, als die oben aufgeführten Schritte 4-6 zu wiederholen und schon ist der neue Container erstellt.

Container korrekt installieren, so geht’s

Fehlt Ihnen der Zugriff auf den Code Ihrer Webseite oder Ihre mobile App? Dann sollten Sie einen Entwickler um Rat bitten, der sich mit dem Code auskennt. Danach folgen Sie dieser Anleitung:

  1. In dem Tag Manager klicken Sie auf die Schaltfläche „Arbeitsbereich“.
  2. Im oberen Fenster sollten Sie die Container-ID sehen.
  3. Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die Container-ID. Mit einem Klick rufen Sie das Dialogfeld „Google Tag Manager installieren“ auf.
  4. Hier können Sie die Code-Snippets kopieren, um sie auf Ihrer Webseite im Dialogfeld „Google Tag Manager installieren“ einzufügen. Im Anschluss laden Sie sich das dafür vorgesehene mobile SDK herunter und können es installieren.

Code-Snippets:  Sie finden bei vielen Webseiten so genannte Code Snippets, die im Deutschen als Code Schnipsel zum Beispiel für WordPress im Einsatz sind. Es handelt sich hierbei um ein relativ kurzes Stück PHP-Code, den Sie bei WordPress einbinden, um die Webseite zu erweitern und anzupassen. Sie haben es hier also mit einer Alternative zu den Plugins zu tun. Doch der Name verwirrt, denn der Schnipsel ist nicht zwangsläufig kurz. Die Länge und Komplexität sind beliebig. Doch viele Hersteller entwickeln für komplexe Codes gleich ein passendes Plugin. Keine Sorge, es ist keine große Hexerei, die Code-Snippets in der Webseite einzubinden.

Tags hinzufügen, aktualisieren und veröffentlichen

Eigentlich können Sie fast überall auf Webseiten, in Content Management Systemen wie WordPress, in Blogs und auf YouTube die Inhalte in Tags angeben. Im Grunde genommen verstehen wir darunter Kategorien, die grob beschreiben, worum es im Beitrag geht. So sind diese Tags für Google als Orientierung sehr wichtig, denn sie enthalten konkrete Informationen und Daten, die Sie für Ihre Webseite benötigen.

Haben Sie den Container erfolgreich installiert?

Dann ist es so weit und Sie können die neuen Tags hinzufügen. Klicken Sie dafür im Navigationsmenü auf die Tags. Dann stehen die folgenden Optionen zur Auswahl:

  • Tag bearbeiten: In der Liste klicken Sie auf den entsprechenden Tag. Hier können Sie auf die Option „Tag bearbeiten“ klicken und dann Ihre Änderungen vornehmen.
  • Tag löschen: In der Liste wählen Sie wieder das entsprechende Tag aus. Rechts oben im Drei-Punkte-Menü können Sie auf die Bearbeitung klicken und dort das Tag löschen.
  • Tag hinzufügen: Dafür klicken Sie auf die Schaltfläche neu. Im nächsten Schritt wählen Sie den gewünschten Tag-Typ aus und klicken zum Auslösen festlegen.

Überprüfen Sie im Vorschaumodus die Konfiguration auf der Webseite oder ob die App ordentlich funktioniert. Zu guter Letzt besteht immer noch die Auswahl der Fehlerbehebung, in der Sie genau sehen können, welche Tags überhaupt ausgelöst werden, wenn Sie die Webseite aufrufen. Rechts oben können Sie dann auf die Schaltfläche „Senden“ gehen, um die Änderungen zu bestätigen und abzuschließen. In diesem Bereich finden Sie den Versionsnamen und eine Beschreibung dazu. Sie können mit einem Klick auf „Veröffentlichen“ die Eingaben bestätigen und abschließen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

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Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
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