Shopware 5 versus Shopware 6

Lohnt sich der Wechsel?

Anlässlich des 9. Shopware Community Days ist die brandneue Shopware 6 Version auf den Markt gekommen und verspricht zahlreiche Verbesserungen der beliebten Shopsoftware. Pünktlich am 23.05.2019 ist die Webseite auch optisch auf Shopware 6 umgestellt worden. Stellen Sie sich nun die Frage, ob Sie weiterhin bei der alten Version bleiben oder lieber zur aktuellen wechseln, sollten Sie sich vorher diesen Beitrag durchlesen. Wir widmen uns ausführlich den Verbesserungen, den Chancen und den Unterschieden zwischen Shopware 5 und Shopware 6.

Was ist der große Unterschied?

Die wesentlichen Vor- und Nachteile von Shopware 5

Shopware ist eines der führenden Shopsysteme und Anwendungen im deutschsprachigen Raum. Die Softwarelösung wurde in Deutschland entwickelt und erlaubt eine flexible Gestaltung Ihres Webshops, egal in welcher Branche Sie sich bewegen. Schließlich gibt es nicht für alle eine Patentlösung. Bezahlt gemacht haben sich Tausende verschiedener Plugins, die Ihren Shop einzigartig machen.

Seit 2015 ist Shopware 5 auf dem Markt und bietet eine Full Responsive Shop Software, die auch für die mobilen Endgeräte praktische Funktionen bereithält. Sie haben die Möglichkeit, per Drag & Drop über das Backend Ihre Produkte und Bilder frei zu platzieren. Dafür benötigen Sie eigentlich keine Programmierkenntnisse und gestalten Ihren Onlineshop ganz allein. Der modulare Aufbau macht Shopware 5 so flexibel. Das Plugin-System bietet über 3.500 Erweiterungen, um Ihren Shop auf die Bedürfnisse und Anforderungen Ihres Unternehmens anzupassen.

In den letzten Jahren hat sich eine große Community rund um Shopware 5 gebildet, die unter anderem eine Menge Weiterbildungen, Schnittstellen, Module und Themes bereitstellt. Zugleich haben sich zahlreiche Agenturen auf diese Software spezialisiert, um ihren Kunden bei der Anpassung und Optimierung der Onlineshops zu helfen.

Zunächst einmal müssen Sie sich keine Sorgen machen, was die Sicherheit Ihres Onlineshops via Shopware 5 anbelangt. Der Support läuft bis 2024. Zugleich entwickelt das Unternehmen neue Features bis zum Juli 2021.

Warum entscheiden sich Unternehmer für Shopware?

Das einfache Backend vereint die volle Funktionalität des Webshops sowie alle notwendigen CMS-Elemente. Bislang ist es aber nicht gelungen, sich vollkommen frei von technischen Erfahrungen zu machen. Über den Editor passen Sie die modernen, responsiven Templates an Ihre Bedürfnisse an und können isoliert nur einzelne Bereiche im Onlineshop verändern. Das spart jede Menge Arbeit und schützt Sie vor folgenreichen Fehlern. Zu guter Letzt soll die klare Struktur im Front-End auch die Nutzererfahrung verbessern. Mit der Übernahme der Software können Sie sicher gehen, dass die gesetzlichen Vorgaben für den E-Commerce-Sektor innerhalb von Deutschland allesamt erfüllt sind. Des Weiteren können Sie mit dem integrierten Analysetool die Daten detailliert auswerten und somit das Kaufverhalten der Nutzer in Ihrem Onlineshop analysieren.

Eines ist klar, die Installation und Übernahme der Software überlegen sich gerade mittelständische Unternehmen, denn hier können die Kosten schnell in den fünfstelligen Bereich ansteigen, je nachdem welche Anwendung Sie nutzen. Was Sie dafür bekommen, ist eine komplexe Software-Architektur, die jeden Cent wert ist. Zugleich sind die Entwickler in Deutschland verfügbar. So müssen Sie nicht auf dem globalen Markt nach Hilfe suchen. Im direkten Vergleich zu anderen Anbietern, wie zum Beispiel Magento, bekommen Sie deutlich weniger Plugins. Wobei alle Anwendungen eine strenge Qualitätskontrolle durchlaufen und für eine hohe Produktqualität einstehen.

Was sind die Vor- und Nachteile von Shopware 6?

Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes Shopsystem, das unter anderem smarte Technologien einsetzt. Damit eröffnen sich Ihnen neue Möglichkeiten. Doch das bringt auch den kleinen Nachteil mit sich, den Wechsel von der 5er Version auf die 6er nicht einfach nur durch ein Auto-Update vorzunehmen. Der Prozess gestaltet sich etwas aufwändiger. Unterstützung erfahren Sie durch einen Softwareassistenten, der diesen Umstrukturierungsprozess vereinfachen soll. Dann gibt es da noch einige Plugins aus Shopware 5, die mit Shopware 6 nicht kompatibel sind. Die jeweiligen Anbieter müssten diese vorerst überarbeiten, damit die Anwendungen auch weiterhin mit der neuen Software erfüllt sind. Was sich zunächst nach jeder Menge Arbeit anhört, bringt einen gehörigen Vorteil mit sich:

Shopware 6 verspricht eine einfachere Strukturierung der Storefront ohne spezielle Kenntnisse. Das soll auch die Administration erleichtern. So können sich anhand der bekannten Frameworks Vue.js Entwickler schneller einarbeiten. Weitere Vereinfachungen erfahren die Einkaufswelten, die Sie nach wie vor per Drag and Drop anpassen. So geht die aktuelle Version auf viele Standardlösungen und Technologien zurück, die ohnehin die meisten Entwickler bereits beherrschen.

Die neue Version legt ihren Fokus auf die Zukunft. So integrieren die Softwareentwickler mit einem API-First-Ansatz die neuen Verkaufskanäle, was aus dem Onlineshop eine E-Commerce-Plattform machen soll. Durch den Rule Builder soll zudem ein weiteres Modul hinzukommen, mit dem Sie Verkaufsprozesse anpassen, ohne den Code verändern zu müssen. Die Händler legen in Ihrem Shop die Bedingungen und Regeln fest und definieren in wenigen Klicks bestimmte Versandarte nach Kundenarten oder Zahlungsarten nach Produktkategorie.

Dem Rule Generator/ Rule Builder geht es um eine einfache Abbildung einer flexiblen Geschäftslogik. So können Sie zum Beispiel für alle Kunden, die ein bestimmtes Produkt kaufen, eine geheime Seite anzeigen lassen. Bestellen Kunden ein Produkt aus einer Kategorie A, bekommen sie einen bestimmten Rabatt oder in Verbindung mit einer Kategorie B eine versandkostenfreie Lieferung. Die Einstellung für diese Regeln soll mit dem neuen Shopsystem einfacher werden.

Nicht zuletzt merzen die Entwickler durch eine aktuelle Version so genannte Altlasten und Reserven aus der Shopware 5 Version aus. Was bleibt ist ein personalisierter Onlineshop, der sich individuell auf Ihre Bedürfnisse hin einstellen lässt. Zu Anfang bleiben mit der neuen Version zwar weniger Erweiterungen, doch das sollte sich in nächster Zukunft verbessern. Zugleich sind  einige Stabilitätsprobleme nicht vollkommen ausgeschlossen.

  • Die einzelnen Produktvarianten passen Sie nun im Backend individuell an.
  • Zugleich haben Sie die Chance, ausgehend vom Hauptprodukt vererbte Artikelbilder, Namen und Preise aufzuheben oder für die Varianten separat zu hinterlegen.
  • Die einstigen Einkaufswelten werden zu den Erlebniswelten mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel vordefinierte Blöcke und Anpassungen an bestehende Templates, die insbesondere das Einkaufserlebnis für die Nutzer verbessern sollen.
  • Ebenso integriert ist ein Theme-Manager, über den Sie individuelle Farben und Logos im Frontend-Layout anpassen.
  • Besonders praktisch sind auch die Übersetzungen in einem mehrsprachigen Backend. Einer Expansion ins Ausland steht einem deutschsprachigen Onlineshop nichts mehr im Wege.

Wie funktioniert die Installation von Shopware 6?

Ab sofort steht ein neues Installationsprogramm zur Verfügung. Sie können sich also Shopware 6 direkt herunterladen und auf Ihrem Server installieren. Bei der ersten Installation  leitet Sie ein First Run Wizard durch die einzelnen Schritte. In diesem Zusammenhang tauchen nützliche Erweiterungen auf sowie das populäre Bezahl-Plugin von PayPal. Innerhalb des Assistenten können Sie sich mit dem bestehenden Shop Account verbinden und in diesem Zusammenhang ein neues Konto erstellen. Die hinterlegten Informationen tauchen in der Administration auf, sobald Sie sich erfolgreich eingeloggt haben.

Lohnt sich der Umstieg auf Shopware 6 in diesem Jahr?

Für Shopware 6 gibt es eine Gratis Community Edition, die Ihnen einen risikolosen Überblick und Einstieg in die Software gibt. Erst mit der Übernahme der Professional Edition nutzen Sie im vollen Umfang alle Services. Die Professional Plus Version soll zukünftig entfallen, da die wichtigsten Plugins im Professional Package enthalten sind. Im Endeffekt zahlen Sie nun weniger als die Hälfte für eigentlich alle Funktionen, die Sie  bisher nur über Professionell Plus erhalten haben. Unterm Strich ist die aktuelle Version dennoch etwas teurer geworden. Im Prinzip müssen Sie für sich selbst klären, welche der beiden Versionen für Sie infrage kommt. Je länger Shopware 6 auf dem Markt ist, desto notwendiger scheint der Wechsel zur aktuellen Version zu sein. Mit dem ersten und zweiten Quartal dieses Jahres ist der geeignete Prozess zum Wechseln gekommen.

Spätestens mit dem Ende der Updates im Juni 2021 sollten Sie mit einem bereits bestehenden Shopware 5 Onlineshop auf die Version 6 umsteigen. Ob ein vorzeitiger Umstieg für Sie infrage kommt, sollten Sie sich vorab genau überlegen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist immer noch ein regulärer Update-Zyklus aktiv. Empfehlenswerter ist es, eine gesonderte neue Version auf einem Testserver zu installieren und diese auszuprobieren.

Lassen Sie sich von einer professionellen Agentur oder von einer zertifizierten Partneragentur zu den beiden Versionen beraten. Die Profis erhalten frühzeitige Informationen zu den Updates im System.

Wie muss ich ein Update vorbereiten?

Ein Update und ein Wechsel auf Shopware 6 sollten Sie strategisch angehen und genauestens planen, um keine Risiken oder Abbrüche für den eigenen Onlineshop einzugehen. Untersuchen Sie dafür den Migrationspfad für die jeweiligen Funktionen und Plugins, die Sie bereits mit Shopware 5 genutzt haben. Was verändert sich für das Datenmodell und wie müssen Sie die Daten optimal aufbereiten? In diesem Zusammenhang gilt es zu klären, welche der Custom Entwicklungen für die neue Version vorgenommen werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit gilt für die Onlineshops, die an komplexe Systeme wie PIM oder ERP gebunden sind. Sie sollten also vorher analysieren, wie Sie diese Anwendung mit Shopware 6 umsetzen.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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