Wie Sie das Tracking für Ihren Shopware Shop einrichten

Wollen Sie mehr über die Wege erfahren, über die Ihre Kunden in Ihren Webshop gelangen? In diesem Zusammenhang geht es vor allen Dingen um die Analyse, welche Werbemaßnahmen oder Veränderungen des Webshops wirklich rentabel sind. Hierfür gibt es eine ganze Reihe praktischer Tools aus dem Hause Google, die keinen Cent kosten und Ihnen bei der Analyse des Nutzerverhaltens helfen.

Tracking in Shopware einrichten

Google Tracking-Methoden

Google gehört einen Marktanteil von mehr als 90 %. Zugleich bietet der Suchmaschinengigant eine ganze Reihe praktischer Tools, mit deren Hilfe Sie das Verhalten Ihrer User bis ins Detail untersuchen und konkrete Aufschlüsse über die Bewegungen auf Ihrer Webseite bekommen. Vorerst gilt es, diese Trackingmethoden in den Shop zu integrieren.

Google Account und Google Search Console

Wie in den meisten Fällen starten wir erst einmal mit dem Google Account. Dieser ist eine Voraussetzung, um überhaupt auf die Google Dienste zurückzugreifen. Am besten erstellen Sie gleich mit dem Start Ihres Onlineshops einen Google Account und trennen diesen strikt von Ihrem privaten Account. Lassen Sie sich Zeit und richten Sie in Ruhe Ihren Account ein, bevor es dann weiter zur Search Console geht. 

Zuerst taucht ein Fenster auf, über das Sie das URL Präfix auswählen. Sie geben Ihre Webadresse ein und bestätigen diese mit einem Klick auf die Schaltfläche „Weiter“. Achten Sie auf die richtige Schreibweise und unterscheiden Sie zwischen https://www und https://…

Nun bestätigen Sie Ihre Inhaberschaft. Dafür laden Sie sich die Datei über das Eingabefeld herunter, um sie auf Ihrem Webserver hochzuladen. Sie bekommen von Ihrem Hoster dafür FTP Zugangsdaten. Laden Sie die Datei in den Hauptordner von Shopware. Danach können Sie die Eingabe bestätigen und Google prüft, ob die Datei in Ihrem Webserver vorhanden ist. Nachstehend geht eine Nachricht über die erfolgreiche Einrichtung an Ihre Adresse und die Search Console ist einsatzbereit. Legen Sie die HTML Datei in dem richtigen Verzeichnis ab und vermeiden Sie Fehler.

Google Tag Manager – das wichtigste Tool für Ihren Webshop

Eines der elementaren Werkzeuge für Ihren Shopware Onlineshop ist der Google Tag Manager. Zunächst benötigen Sie dieses Tool für Google Analytics und Enhanced E-Commerce Tracking. Haben Sie den Manager installiert und aktiviert, können Sie auch später mit anderen Tracking Systemen experimentieren, ohne jedes Mal den Quellcode anzupassen.

Installieren Sie zunächst das Plugin „Enhanced Ecommerce Tracking für Shopware“. Die Anmeldung dauert nur ein paar Augenblicke und läuft über den angelegten Google Account. Auf der ersten Seite können Sie auf „Konto erstellen“ gehen, um sich im Nachhinein einen Container-Namen auszusuchen.

Wählen Sie die Verwendungsart „Web“. Tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein und akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung. Danach taucht ein recht technisches Fenster auf. Von daher gehen Sie zunächst in das Backend Ihres Onlineshops und wählen das Plugin „Manager“. Von da aus geht es in die Einstellungen des „Google Tag Manager“ Plugins. Hier geben Sie die Container ID ein und geben damit den Code erfolgreich ein. Sie finden diese Identifikationsnummer direkt in der Übersicht in Ihrem Google Tag Manager. Sie beginnt mit dem Buchstaben GTM.

Google Analytics installieren und die Daten auswerten

Mit diesem Tool können Sie das Verhalten und die Bewegungen Ihrer Kunden mitverfolgen und analysieren. Für die Anmeldung geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und akzeptieren die Datenschutzerklärung. Im nächsten Schritt gelangen Sie zur Übersicht der Trackingeinstellungen. Sicherheitshalber speichern Sie sich die Tracking-ID ab.

  • Dann geht es zurück zum Google Tag Manager und über das Menü auf Tags in den Bereich „Neu“.
  • Wählen Sie nun die Tag-Konfiguration und eröffnen Sie ein entsprechendes Fenster, indem Sie den Tag-Typ auswählen. Dort entscheiden Sie sich für den Google Analytics Tag.
  • Unter den Einstellungen entscheiden Sie sich für die neue Variable. Darin enthalten ist die Google Analytics Tracking ID. Hier können Sie Ihre Analytics ID und die Variablen beliebig benennen.
  • Vergessen Sie nicht Ihre Eingabe abzuspeichern, bevor Sie diesen Bereich verlassen.
  • Gehen Sie in die Google Analytics Einstellungen. Dann sollte die Bezeichnung der Variablen in geschweiften Klammern auftauchen.
  • Klicken Sie auf die Box mit der Bezeichnung „Einstellungen zum Überschreiben in diesem Tag aktivieren“ und wählen Sie den Bereich der weiteren Einstellungen. Über diesen Bereich gelangen Sie über „festzulegende Felder“ zu einem neuen Feld, das Sie mit dem Namen anonymizelp und dem Wert: true benennen.
  • Im E-Commerce Bereich wählen Sie die „erweiterten E-Commerce-Funktionen aktivieren“ aus und verwenden die Datenschicht.

An diesem Punkt haben Sie den Tag zur Hälfte eingerichtet. Sie müssen sich nur noch um den Trigger kümmern. Gehen Sie auf „Trigger“ und erstellen Sie in diesem Bereich mit Klick auf das Plus-Symbol einen neuen Trigger. Im nächsten Schritt gehen Sie auf die Konfiguration und entscheiden sich für einen Trigger-Typ. Wählen Sie „DOM ist bereit“. Danach können Sie den Trigger benennen und abspeichern. Zu guter Letzt gehen Sie auf die Schaltfläche „Senden“ und können Ihre Änderungen eingeben und den Vorgang über „Veröffentlichen“ abschließen. Danach sollte Ihr Google Analytics funktionieren.

Google Ads – Analysieren Sie das Verhalten Ihrer Kunden

Irgendwann werden Sie für Ihren Webshop die bezahlte Werbung bei Google ausprobieren. Um wirklich messbare Werte zu erhalten, sollten Sie das Conversion-Tracking einrichten. Im Endeffekt richten Sie dieses Tool für eine Google Shopping Kampagne ein, die Produkte oder Leistungen verkaufen soll. Zu diesem Zwecke melden Sie sich bei Google Ads an und legen eine Kampagne fest. Stellen Sie das Tagesbudget auf einen Euro ein und gehen Sie auf „deaktivieren“, sobald Sie das Konto vollständig eingerichtet haben.

Über das Tool Conversions gelangen Sie in ein neues Fenster, das Sie mit einer neuen Conversions Aktion hinterlegen. Wählen Sie Ihre Webseite. Im Anschluss stehen Optionen wie

  • Kategorie: Kauf,
  • Zählmethode: alle,
  • Conversion-Name und
  • Werte zur Auswahl.

Im nächsten Schritt gehen Sie auf die Schaltfläche „erstellen und fortfahren“ und wählen aus drei Optionen. Sie entscheiden sich für den Google Tag Manager und speichern in diesem Bereich Ihre Conversion-ID ab, die Sie bestenfalls noch in Ihrem Zwischenspeicher haben.

Wechseln Sie im nächsten Schritt in Ihr Shopware-Backend und installieren Sie das Plugin – Google Integration. Nach der Installation gehen Sie in die Einstellungen und tragen die entsprechenden Daten in die Felder Google Conversion-ID und Google Conversion Label ein. Im Nachhinein sollte es möglich sein, in Google Ads auch Ihr Conversion Tracking zu erfassen.

Wie Sie sehen, lohnt es sich, Ihren Shopware Webshop mit den wichtigsten Tracking-Methoden auszustatten. Nur so können Sie das Verhalten und die Wege der Nutzer verfolgen. Haben Sie vielleicht Fragen zur Installation und zur Analyse des Nutzerverhaltens? Treten Sie in Kontakt mit unseren erfahrenen Mitarbeitern. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Andreas Kirchner - Geschäftsführer und Inhaber

Onlinemarketing ist meine Leidenschaft.
Bereit seit 2003 beschäftige ich mich mit den Themen
Webseite Vermarktung, Webdesign Google AdWords & den Themen Werbung im Internet.

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